Alberdingker spenden für Krefelder Tafel

Ohne soziales Engagement wäre die Krefelder Tafel nicht denkbar. Irmgard Hausmanns, stellvertretende Vorsitzende der Krefelder Tafel, freut sich, dass Mitarbeiter der Alberdingk Boley GmbH unterstützen: „Das Winterhalbjahr geht noch bis zum 1. April, da kochen wir jeden Tag. Täglich kommen rund 60 Gäste in unsere Ausgabestelle. Es gibt verschiedene Stationen in Krefeld mit unterschiedlichen Ausgabetagen. So haben wir zwei Ausgabetage am Westwall, einen in Gartenstadt, einen in Oppum, einen in Stahldorf. Die Bedürftigen bringen ihre Familie mit, darunter sind auch viele Kinder, die bei uns essen kommen. Alles in allem bewirten wir wöchentlich rund 5.000 Leute. Das sind etliche Tonnen in Lebensmitteln, die Woche für Woche durch uns bewegt werden. Für uns bedeutet das sehr viel Organisation und Koordination“, erklärt Irmgard Hausmanns. „Wir bekommen teilweise fertig gekochtes Essen, z.B. durch Betriebskantinen, aber das reicht manchmal nur für die Hälfte unserer Gäste. Also ergänzen wir: In unserer Küche wird gekocht, um alle satt zu kriegen. Ich bin immer wieder aufs Neue begeistert, dass wir all diese Menschen versorgen können. Zu Weihnachten packen wir kleine Tüten, da ist dann mal was Besonderes drin wie zum Beispiel ein Pfund Kaffee oder Plätzchen. Kaffee ist ein Luxusgut für viele unserer Besucher. Sie können sich vermutlich kaum vorstellen, wie sehr sich unsere Gäste über ihre Weihnachtstüten freuen.“

Aus diesem Grund hat die Belegschaft der Alberdingk Boley GmbH gesammelt: Konserven, Trockenwaren wie Nudeln, Süßes wie Marmelade und Schokolade, Getränke wie Kaffee und Tee, Hartwurst und selbstverständlich auch Weihnachtsplätzchen. Die Übergabe der Lebensmittel und Geldspenden hat rechtzeitig vor Weihnachten stattgefunden. „Wir freuen uns, dass wir helfen können und Freude schenken dürfen“, bestätigt Martina Bielen. „Und wir möchten andere Unternehmen mit unserer Aktion inspirieren. Die Umsetzung ist denkbar unkompliziert: Die Krefelder Tafel stellt Spendenboxen bereit und holt die Spenden auch ab. Einfacher und direkter geht es nicht.“