Ausbildung zum Chemikant

Im Gespräch mit Marc Fischer, 21 Jahre, Auszubildender Chemikant im 1. Lehrjahr (Start August 2015)

Ihr allererster Tag in der Ausbildung. Wie war Ihr erster Eindruck?
Ziemlich aufregend und ziemlich umfangreich. Ich habe mich von Anfang an wohlgefühlt. Uns wurde alles gezeigt. In der ersten Woche, der Einführungswoche, wurde vieles noch einmal aufgefrischt. Die Kollegen sind alle sehr nett, ich fühlte mich sofort aufgenommen und voll integriert. So ein bisschen wie in einer großen Familie.

Von der Schule in die Ausbildung – war das eine große Umstellung für Sie?
Von der Arbeitszeit her nicht. Ich komme aus dem belgischen Eupen, dort waren meine Schultage nahezu identisch lang: Schultage bis 16.30 Uhr sind in Belgien normal. Kurz vor dem Ausbildungsbeginn bin ich in eine eigene Wohnung gezogen und habe einen komplett neuen Lebensabschnitt begonnen. Freunde habe ich auch schon gefunden, das sind meine Kollegen, die auch ihre Ausbildung hier machen.

Und wie ist es jetzt?
Noch besser! Ich lerne jeden Tag etwas Neues hinzu und habe hilfsbereite und nette Kollegen, die mir alles zeigen und erklären. Das Schöne ist, ich habe mich schon ein bisschen eingearbeitet und fühle mich als Teil des Teams.

Wie läuft die Ausbildung ab?
Wir haben verschiedene Produktbereiche und ich bekomme überall Einblick. Jeder Produktbereich hat verschiedene Produktionsprozesse, insofern ist es immer abwechslungsreich. Der theoretische Teil der Ausbildung wird im Blockunterricht vermittelt. Ab Mitte Oktober wird meine erste Blockphase sein im Berufskolleg in Uerdingen, ich bin schon ganz gespannt darauf. Meine Lieblingsfächer sind Mathematik, Chemie und Physik - das war auch der Grund für meinen Berufswunsch.

Im Großen und Ganzen?
Heute kann ich sagen: Das ist der richtige Beruf für mich und hier bei Alberdingk Boley fühle ich mich pudelwohl. Alles richtig gemacht!

Das freut uns. Haben Sie einen Tipp für Bewerber?
Ich habe mir viele Gedanken gemacht bei der Auswahl des Ausbildungsunternehmens. Für mich war das ja auch mit einem Umzug von Belgien nach Deutschland verbunden, insofern spielte für mich auch eine Rolle, an welchem Ort das Ausbildungsunternehmen ist. Bei meiner Bewerbung habe ich mir viel Mühe gegeben. Zur Sicherheit habe ich mehrere Leute aus meinem Umkreis gebeten, einmal drüber zu gucken und mir noch Tipps zu geben. Ich habe mich schon früh beworben, ungefähr ein Jahr im Voraus.

Generell denke ich: Sie sollten den Willen haben, zu arbeiten und zu lernen, und eine positive Einstellung mitbringen. Seien Sie offen für Neues!

 

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