Chemielaboranten

Chemielaboranten im 1. Ausbildungsjahr: Dominik Hessen und Sören van Stiphoudt

Im Gespräch mit Dominik Hessen, 19 Jahre alt, und Sören van Stiphoudt, 20 Jahre. Beide sind Auszubildende Chemielaboranten im 1. Lehrjahr (Start August 2015)

Ihr allererster Tag in der Ausbildung. Wie war Ihr erster Eindruck?
Dominik Hessen: Viele neue Eindrücke, viele Gesichter. Die Azubis aus den anderen Jahrgängen haben eine Einführung mit uns gemacht. Es folgte ein Rundgang durch das ganze Unternehmen, darunter auch die verschiedenen Produktionsstätten, das Labor und das Zentrum für Forschung und Entwicklung. Wir hatten eine Feuerlöschübung und ein Gespräch mit unseren Ausbildungsbetreuern. Der Tag ist schnell verflogen.

Sören van Stiphoudt: Ich hatte mir meinen ersten Tag irgendwie steifer vorgestellt … und war positiv überrascht. Alle waren sehr nett zu uns. Wir haben auch die anderen Auszubildenden kennen gelernt, also auch die Industriekaufleute und Chemikanten.

Von der Schule in die Ausbildung – war das eine große Umstellung für Sie? Sören van Stiphoudt: Zeitlich gesehen ist es auf jeden Fall anders. Klar verbringen wir hier mehr Zeit und haben folglich weniger Freizeit. Aber das ist überhaupt nicht schlimm, denn wir lernen ständig neue Dinge. Im Vergleich dazu war meine Schulzeit eher langweilig. Hier arbeiten wir zielorientiert. Ich hätte nie gedacht, dass die Ausbildung zum Chemielaboranten so umfangreich ist. Hier brauche ich nicht nur Kenntnisse der Chemie, sondern auch aus der Physik, Mathematik und anderen Bereichen.

Dominik Hessen: Stimmt. Das praxisorientierte Arbeiten macht mir auch sehr viel mehr Spaß als in der Schule.

Sie sind seit August 2015 mit dabei. Wie ist es jetzt für Sie?
Sören van Stiphoudt: Man wächst immer mehr in die Materie hinein. Es fällt uns immer leichter, das erarbeitete theoretische Wissen mit der Praxis zu kombinieren.

Dominik Hessen: Unser Wissen wurde definitiv erweitert. Trotzdem gibt es immer wieder Neues zu entdecken. Es wird nicht langweilig.

Wie läuft die Ausbildung ab?
Sören van Stiphoudt: Alberdingk Boley bildet Chemielaboranten in Zusammenarbeit mit einem Kooperationspartner an. Praktische Grundlagen werden aus verschiedenen Bereichen vermittelt, die uns auf die Abschlussprüfung vorbereiten. Fachwissen, wie zum Beispiel alles, was mit wasserbasierten Bindemitteln zu tun hat, lernen wir im Center für Forschung und Entwicklung bei Alberdingk Boley. 

Dominik Hessen: Und die Berufsschule sorgt für den theoretischen Stoff. Abgesehen davon haben wir noch theoretischen Werksunterricht.

Im Großen und Ganzen?
Sören van Stiphoudt: Vor dem Start war mein Plan A tatsächlich auch die Ausbildung zum Chemielaboranten, Plan B ein naturwissenschaftliches Studium. Mein Plan A ist aufgegangen. Heute kann ich sagen, es war die richtige Entscheidung. Ich habe für mich den passenden Beruf gefunden und in Alberdingk Boley das richtige Ausbildungsunternehmen. Alles perfekt gelaufen.

Dominik Hessen: Mein erstes Ziel war auch die Chemielaboranten-Ausbildung. Plan B wäre ein Architekturstudium gewesen. Also ist auch mein Plan A perfekt aufgegangen. Ich bin sehr gern bei Alberdingk Boley. Die Atmosphäre ist sehr angenehm. Alle gehen freundlich und respektvoll miteinander um. Auch die Kombination aus den verschiedenen Ausbildungsorten, Laboren und unterschiedlichen Teams fördert nicht nur die Fähigkeit zur Teamarbeit und andere soft skills, sondern auch die persönliche Weiterentwicklung. Kurz, ich bin hier genau richtig!

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