Ausbildung für Industriekaufleute

Im Gespräch mit Jan Bongartz, 18 Jahre, und Laura Müntjes, 19 Jahre, Auszubildende Industriekaufleute im 1. Ausbildungsjahr (Start August 2015)

Ihr allererster Tag in der Ausbildung. Wie war Ihr erster Eindruck?
Jan Bongartz: Aufregend! Ich wurde sehr freundlich empfangen - ich habe mich sofort wohl gefühlt.
Laura Müntjes: Das ging mir genauso. Sehr viele Menschen auf einmal. Alle total nett, das hätte ich so gar nicht erwartet. Ich fühlte mich sofort gut aufgehoben und wusste gleich, hier bin ich richtig.

Und wie ist es jetzt?
Jan Bongartz: Sogar noch besser! Nach einem Monat fühle ich mich schon voll integriert, ein bisschen wie in einer großen Familie. Die Kollegen und die anderen Mit-Azubis sind sehr nett, immer hilfsbereit. Meine erste Station ist das Betriebsbüro. Dort bearbeite ich die Prozessaufträge. Ich darf schon relativ selbstständig arbeiten, das macht mir richtig Spaß.
Laura Müntjes: Die Erfahrung vom ersten Tag hat sich bestätigt. Ich finde es sehr gut, dass man von allen Abteilungen einen Einblick bekommt. Zuerst war ich im Empfang eingesetzt. Das ist die erste Anlaufstelle für Besucher, ähnlich wie die Rezeption in einem Hotel. Für mich hatten diese vielen Begegnungen einen positiven Nebeneffekt: Meine anfängliche Nervosität hat sich schnell gelegt. Im Moment bin ich im Bereich Finanzen und Verwaltung. Mein Tag beginnt mit der Sortierung der Eingangspost. Hier erhalte ich einen guten Überblick über die einzelnen Vorgänge im Unternehmen. Die ein- und ausgehenden Rechnungen werden durch meine Kolleginnen gebucht. Sie erklären mir, wie das funktioniert. Überhaupt habe ich das Gefühl, dass ich nie allein gelassen werde. Ich kann immer fragen. Das gefällt mir.

Wie geht es weiter?
Jan Bongartz: In einem Monat steht für mich der Abteilungswechsel an, dann werde ich für drei Monate im TOM sein. Die Abteilung steht für Team Order Management, sie beschäftigt sich mit Produktionsplanung und logistischen Abläufen. Danach folgen weitere Abteilungen. Am Ende der Ausbildung bildet sich aus vielen Puzzleteilen ein großes Ganzes – so ist der Ablauf in der Praxis.
Laura Müntjes: Die nächste Abteilung, die ich nach meinem Blockunterricht kennen lernen werde, ist der Verkaufsinnendienst. Darauf freue ich mich auch schon.

Und im Großen und Ganzen?
Jan Bongartz: Jede Abteilung bringt neue Herausforderungen und auch Spaß mit sich. Der praktische Teil wird hier im Unternehmen vermittelt, der theoretische Teil im Blockunterricht an der Kaufmannsschule. Meine, oder sagen wir besser, unsere erste Blockphase beginnt im Dezember. Ganz neu sind diese Fächer nicht für mich, ich habe zuvor die Höhere Handelsschule besucht. Alles in allem kann ich sagen: Ich habe für mich den passenden Ausbildungsberuf ergriffen und hier bei Alberdingk Boley bin ich genau richtig!
Laura Müntjes: Mich hat Chemie schon immer schon interessiert, das Kaufmännische liegt mir im Blut, also habe ich nach einer kaufmännischen Ausbildung im Chemiebereich gesucht. Mir war es auch wichtig, einen Beruf zu finden, bei dem ich mich weiterbilden kann, der also weitere Perspektiven bietet. Die Ausbildung zur Industriekauffrau hier bei Alberdingk Boley ist genau das Richtige für mich. Hier fühle ich mich wohl.

Das freut uns. Haben Sie einen Tipp für Bewerber?
Jan Bongartz: Ich habe mich ziemlich früh beworben, ein gutes Jahr im Voraus. Mit meiner Bewerbung habe ich mir viel Mühe gemacht, mich zuvor mit meinem Ausbildungsunternehmen auseinander gesetzt und den Text entsprechend formuliert. Ich habe eine schöne Bewerbungsmappe besorgt, ein gutes Foto machen lassen … und mir viel Glück gewünscht. Was soll ich sagen? Es hat funktioniert.
Laura Müntjes: Wichtig ist die Vorarbeit: Zuerst sollte man sich mit dem Berufsbild auseinandersetzen und herausfinden, ist es der richtige Beruf für mich. Bei der Bewerbung habe ich mich zunächst mit dem Unternehmen auseinandergesetzt, meine Bewerbung darauf abgestimmt, diese zur Kontrolle meiner Lehrerin und meinen Eltern vorgelegt. Zum Schluss habe ich sie abgesandt, übrigens auch relativ früh, gleich nach den Sommerferien. Dann ging alles ganz schnell, ich wurde zum Vorstellungsgespräch eingeladen, und zwei Wochen später kam dann die gute Nachricht. Über die Zusage habe ich mich sehr gefreut und genau genommen freue ich mich noch heute darüber.

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