15.000 EUR für indische Straßenkinder

Alberdingk Boley spendet 15.000 EUR zugunsten indischer Straßenkinder in Gujarat

Social Responsibility. Unser Dank an Indien

Social Responsibility ist für Alberdingk Boley mehr als nur ein Schlagwort. Soziale Verantwortung übernimmt Alberdingk Boley in vielen lokalen Projekten und langfristig auch in Indien. Alberdingk Boley unterhält enge Beziehungen zu Indien als Lieferant für Rizinusöl. Unsere Hauptlieferanten haben ihren Sitz im indischen Bundesstaat Gujarat (ca. 51 Mio. Einwohner, 196.024 km2 Fläche). 

Eine Perspektive für Straßenkinder in Indien 

Nach Schätzung der indischen Regierung gibt es 18 Millionen Straßenkinder. Der Film „Slumdog Millionär“ zeigt realistisch das Leben indischer Straßenkinder und mit welch brutalen Mitteln sie zum Betteln gezwungen werden. In der kirchlichen Einrichtung der Salesianer, Don Bosco Snehalaya in Vadodara in Gujarat finden indische Straßenkinder ein Zuhause. Bei seinen Reisen nach Indien besucht Timm Wiegmann, Vorsitzender der Geschäftsführung von Alberdingk Boley, regelmäßig das Missionshaus in Vadodara. "Den Kindern sieht man nicht unbedingt an, dass sie eine schwere Vergangenheit hinter sich haben." Immerhin war die Verzweiflung so groß, dass es sie auf die Straße trieb. Sie flohen vor familiärer Gewalt, Missbrauch und bedrückender Armut. Völlig allein auf sich gestellt, lebten sie auf öffentlichen Plätzen, auf brachliegendem Land oder eben auf der Straße. Der tägliche Kampf ums Überleben kann nur durch Betteln oder Müllsammeln bewerkstelligt werden. 

Das Don Bosco-Haus bietet diesen Kindern nicht nur ein Dach über dem Kopf, Gesundheitsvorsorge und Essen, sondern eine echte Perspektive für eine bessere Zukunft. Hier werden sie unterrichtet, erhalten eine Ausbildung, eine Struktur fürs Leben. Die Mission arbeitet mit Außenstellen und Sozialarbeitern an Bahnhöfen und Verkehrsknotenpunkten, es gibt ein Sorgentelefon und Auffangstationen, das Netzwerk umfasst auch Polizei und Taxifahrer, die die Kinder in das Don Bosco-Haus bringen.

Alberdingk Boley spendete erstmalig in 2013 an Don Bosco in Vadodara. Dass die Spende wie vereinbart zweckgebunden verwendet wurde, hat uns überzeugt. Seinerzeit lebten 70 Kinder im Missionshaus, Ende 2018 sind es bereits 155 Kinder. Matratzen für die Betten wurden dank unserer Spende angeschafft. Zuvor hatten die Kinder noch auf dem bloßen Holz geschlafen. Zusätzlich floss ein Teil des Geldes in die Außenstationen des Missionhauses, in die medizinische Versorgung, Ausbildung und das tägliche Leben. "Die Hilfe kommt zu 100 % an", versichert Pater George Miranda, der das Don Bosco-Haus in Vadodara leitet. 

"Wir sehen dieses Engagement als eine langfristige Verbindung, die möglichst vielen Kindern eine echte Perspektive bieten soll", so Timm Wiegmann. "Seit Beginn unserer Zusammenarbeit verzichten wir auf das Versenden von Präsenten zu Weihnachten und spenden stattdessen an das Missionshaus von Don Bosco Snehalaya." Die Spenden werden sinnvoll verwendet. Regelmäßig sind wir bei der jährlichen SEA-Conference in Ahmedabad. Bei der Gelegenheit besuchen wir das Missionshaus vor Ort. Es ist toll zu sehen, wie aus Kindern Erwachsene werden, die ihre Zukunft mit Hilfe der Don Bosco Mission in die Hand nehmen und echte Perspektiven fürs Leben erhalten. Das Foto zeigt Timm Wiegmann mit Pater George vor Don Bosco Snehalaya in Vadodara. 

Mehr Info hier:

http://www.donboscomission.de/projekte/projektlaender/asien/indien/