Offen für Neues!

Im Gespräch mit Sina Croonenbroeck und Nick Dörkes, beide 18 Jahre jung und Auszubildende Industriekaufleute im 1. Ausbildungsjahr

Ihr allererster Tag in der Ausbildung. Wie war Ihr erster Eindruck?
Sina C. Ich war sehr nervös! Wir haben eine Führung gemacht. So viele Kollegen! Die Namen konnte ich mir nicht sofort alle merken, aber alle waren super nett.

Nick D. Stimmt, es war sehr aufregend. Erste Einblicke haben wir beim Rundgang bekommen. Danach wurden wir in unsere Arbeitsbereiche geführt.

In welchen Arbeitsbereichen sind Sie denn jetzt?
Sina C.
Vormittags bin ich am Empfang. Das ist ganz gut, man lernt alle Kollegen kennen, hat Kontakt zu Besuchern und Lieferanten und lernt die Abläufe besser kennen. Nach der Mittagspause bin ich im Verkaufsinnendienst. Wir arbeiten ganz eng mit dem Kunden zusammen, helfen bei Fragen, bearbeiten Bestellungen, stellen Rechnungen aus und vieles mehr. 

Nick D. Aktuell bin ich in der Unternehmenskommunikation eingesetzt. Ich bin in mehreren Projekten eingebunden, die mir Riesenspaß machen. Eins davon zählt zum Bereich der Veranstaltungsplanung, konkret ist das unsere Weihnachtsfeier mit allen Kolleginnen und Kollegen. Wir sind hier am Standort rund 330 Mitarbeiter. Ein weiteres, spannendes Thema ist ALBO-TV. So nennen wir den betriebsinternen Nachrichtensender. Momentan sind wir bei dem Aufbau des Senders. Für die Leser unserer Website: Sie kennen doch bestimmt McDonalds? Wenn Sie vor der Kasse stehen und Sie schauen auf die Bildschirme, dann wechselt nach 20 Sekunden das Bild und ein anderer Burger erscheint. So ungefähr funktioniert unser ALBO-TV. Nur nicht mit so vielen Burgern (lacht).

Wie selbstständig dürfen Sie arbeiten?
Sina C.
Im Customer Service darf ich sehr selbstständig arbeiten. Ich schreibe Emails, telefoniere mit Kunden. Das hätte ich am Anfang gar nicht so erwartet, dass ich schon so autark arbeiten darf. Natürlich stehen mir die Kollegen zur Seite und unterstützen mich. Ich bin total gerne hier. Und meine Aufgaben machen mir wirklich Freude. Die Kollegen sind super nett.

Nick D. Ich bekomme vollstes Vertrauen von meinen Kollegen geschenkt. Ich finde es toll, dass ich meine eigenen Ideen mit einbringen darf. Daher macht es viel Spaß, an solch großen Projekten zu arbeiten.

Von der Schule in die Ausbildung – war das eine große Umstellung für Sie?
Sina C.
Ich habe früher neben der Schule auch schon gearbeitet, von daher weiß ich, wie es ist, wenn man einen langen Tag hat. Aber die Motivation in der Ausbildung ist natürlich viel größer. Ich glaube, jeder wird verstehen, dass der Wechsel von der Schule in die Ausbildung auf jeden Fall eine Umstellung ist. Aber dadurch, dass die Arbeit meistens Spaß macht, verfliegt der Tag. Die Zeit verfliegt, wenn man beschäftigt ist.

Nick C. Das stimmt. Es kommt auf die Aufgabe an. Manchmal schaue ich auf die Uhr und wundere mich, dass schon bald Mittagspause ist. Es ist erstaunlich, wie schnell man sich daran gewöhnen kann.

War die Ausbildung die richtige Entscheidung für Sie?
Sina C.
Ich wollte nach dem Abi erst mal was „Handfestes“ haben. Ich dachte mir, das Studium läuft mir ja nicht davon, das kann ich notfalls im Anschluss an die Ausbildung immer noch beginnen. In der Zeit der Ausbildung wächst man ja mit den Aufgaben, wird vielleicht sogar ein bisschen reifer. Das kann ja nicht verkehrt sein, erst mal das Arbeitsleben kennen zu lernen. Vielleicht entscheide ich mich nach der Ausbildung auch gegen ein Studium, wer weiß? Dadurch, dass es mir jetzt schon so gut gefällt, kann ich mir auch gut vorstellen, hier zu bleiben, sofern sich die Möglichkeit ergibt.

Nick D. Bei mir war es ähnlich. Nach zwölf Jahren Schule wollte ich erst mal in die Praxis und Geld verdienen. Das heißt für mich noch nicht, dass ich das Thema Studium an den Nagel hänge. Man kann ja auch berufsbegleitend studieren. Das sind Entscheidungen, die ich Ende des zweiten Ausbildungsjahres treffen werde.

Seit Ausbildungsbeginn sind jetzt knapp vier Monate Praxis vergangen. Wann geht es für Sie wieder auf die Schulbank?Sina C. Im Dezember beginnt für uns der Schulblock, das heißt, wir haben acht Wochen Berufsschule. Dort wird uns die kaufmännische Theorie vermittelt. Ich bin schon sehr gespannt und freue mich, die Mitschüler kennenzulernen.

Nick D. Es ist verrückt: Nach dem Abi war ich schon ein bisschen schulmüde geworden. Jetzt bin ich gespannt auf die Berufsschule. Kürzere Tage weiß man dann ganz anders zu bewerten. Das ist schon nett. Mal sehen, wie ich das finde, wenn wir unsere Nachmittage dann vermutlich auch mit Hausaufgaben oder der Vorbereitung auf Klausuren verbringen (lacht).

Wie sind Sie denn überhaupt auf Alberdingk Boley gekommen?
Sina C. Ich war vorher auf der Kaufmannsschule. Da gab es einen Infotag, bei dem sich Ausbildungsunternehmen vorgestellt haben. Dabei war auch Alberdingk Boley. Die Leute am Stand waren sehr nett. Meine allererste Bewerbung ging dann auch tatsächlich an Alberdingk Boley.

Nick D. Ja, bei mir auch! Auf Alberdingk Boley bin ich über eine Empfehlung gekommen. Ich erinnere mich gut an den Einstellungstest und das Vorstellungsgespräch. Ich war mega-nervös. Der Einstellungstest war übrigens nicht so, wie man ihn im Internet findet, das war kein Standardtest. Grundsätzlich kann ich Bewerbern empfehlen, sich gut mit dem Unternehmen auseinanderzusetzen, bei dem man sich bewirbt.

Was passierte danach? Sie haben doch nicht nur eine Bewerbung geschrieben?

Sina C. Nein! Es waren um die 20. Im Juli habe ich die Bewerbung an Alberdingk Boley abgesandt. Ungefähr einen Monat später habe ich den Einstellungstest gemacht, im Oktober wurde ich eingeladen zum Vorstellungsgespräch. Eine Woche später kam die Zusage. Ich war total begeistert! Ich habe dann sofort bei den anderen Unternehmen abgesagt, die mich auch eingeladen hatten.

Nick D. Bei mir waren es ca. 15 Bewerbungen. Ich habe sie im Sommer abgeschickt und mich dann weiter auf meine Schule konzentriert. Alberdingk Boley war das erste Unternehmen, das mich zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen hat. Nach diesem Gespräch ging es rasant schnell: Zwei Tage später hatte ich die Zusage. Ich war der Erste meiner Klasse, der schon im November eine Ausbildungsstelle sicher hatte.

 

Vielen Dank für das Interview!

Noch ein Interview mit Industriekaufleuten in der Ausbildung

Noch ein Interview mit Industriekaufleuten in der Ausbildung

Im Gespräch mit Jacqueline Rouland, 21 Jahre, und Josef Kmiecinski, 19 Jahre jung. Beide Kollegen sind Industriekaufleute im 2. Ausbildungsjahr (Start August 2017).

Ihr allererster Tag in der Ausbildung. Wie war Ihr erster Eindruck?

Josef Kmiecinski: Ladys first!

Jacqueline Rouland: Viel Neues. Sehr aufregend! Viele Eindrücke auf einmal. Der Rundgang war toll. Wir haben ein Gefühl bekommen für das, was die Kollegen in der Produktion und im Labor leisten. Ich konnte mir natürlich nicht alle Namen merken, so viele Kollegen sind mir vorgestellt worden.

Josef Kmiecinski: Erst mal aufregend. Ich wusste ja nicht, wie ich aufgenommen werde. Nach dem Rundgang hatte ich erst mal eine kleinere Aufgabe. Sechs Wochen später fühle ich mich wie ein Teil vom Ganzen. Wir bekommen ja nicht nur „Azubiaufgaben“, sondern sind wie alle anderen Kollegen im Tagesgeschäft eingebunden. Dadurch fühlt man sich auch gefordert und nicht überflüssig.

Von der Schule in die Ausbildung – war das eine große Umstellung für Sie?
Jacqueline Rouland: Ich habe vorher studiert, vom Pensum war das also keine Umstellung für mich. Im Gegenteil, ich genieße es, geregelte Arbeitszeiten zu haben.

Josef Kmiecinski: Ich wohne ziemlich nah an meiner alten Schule. Früher habe ich das Haus um kurz vor Acht verlassen. Jetzt muss ich um halb Sieben los - mein Tag ist also viel länger. Klar, das war am Anfang schon eine große Umstellung. Aber daran gewöhnt man sich schnell. Freitags ist es hier schon fast wie zu Schulzeiten: In meiner jetzigen Abteilung arbeite ich da nämlich von 7 bis 12 Uhr mittags. Das weiß man dann schon zu schätzen.

Wie sind Sie denn überhaupt auf Alberdingk Boley gekommen?

Jacqueline Rouland: Ich wollte unbedingt eine Ausbildung zur Industriekauffrau machen und habe rund 30 Bewerbungen geschrieben. Natürlich habe ich mich vorher schlau gemacht. Über Alberdingk Boley wurde mir viel Positives berichtet, ich wusste vorher schon, dass man hier keine Nummer ist, sondern die Mitarbeiter tatsächlich geschätzt werden.

Josef Kmiecinski: Während meiner Schulzeit habe ich ein Praktikum im kaufmännischen Bereich gemacht, das hat zu meinem Berufswunsch geführt. Über ein Ausbildungsstellenangebot bin ich auf Alberdingk Boley gekommen. Ich habe einige Bewerbungsgespräche geführt, aber bei Alberdingk hatte ich gleich ein gutes Gefühl. Es war irgendwie ein bisschen persönlicher. Als dann der Anruf kam mit der Zusage, habe ich mich sehr gefreut und meine Bewerbungen bei den anderen Unternehmen gleich zurückgezogen. Und ich habe es bis heute nicht bereut!

In welcher Abteilung arbeiten Sie momentan?

Jacqueline Rouland: Ich bin zurzeit im Einkauf und arbeite mit an einem Projekt, bei dem es darum geht, Lieferanten zu vergleichen. Wir wollen das bestmögliche Angebot herausfiltern. Auf Basis dieser Analyse werden später Verhandlungen geführt. Genauso spannend finde ich auch die Koordination der Schiffe. Kürzlich durfte ich mit einem holländischen Kapitän telefonieren. Am Anfang konnte ich ihn kaum verstehen (lacht), aber am Ende hat es dann doch geklappt und wir konnten uns verständigen.

Josef Kmiecinski: Ich bin momentan im Betriebsbüro. Gleich nebenan ist das Meisterbüro. In diesem Bereich ist man ganz nah dran am Geschehen in der Produktion. Ich buche die Bestände in der Produktion, den Wareneingang und Ausgang. Wir sind in enger Abstimmung mit dem Lagerwesen. Die Kollegen sind sehr nett. Es herrscht ein lockerer Umgangston, ich fühle mich sehr wohl!

Wann wechseln Sie die Abteilung?

Jacqueline Rouland: Nach dem ersten Block. Wir sind ab Dezember für ungefähr acht Wochen in der Schulphase. Danach bin ich im Bereich Finanzen & Verwaltung.

Josef Kmiecinski: Nach dem Schulblock wechsele ich ins TOM-Team. Die Abkürzung steht für Team Order Management, da dreht sich alles um Bestellungen und die logistische Abwicklung.

War die Ausbildung die richtige Entscheidung für Sie?

Jacqueline Rouland: Für mich war es auf jeden Fall die richtige Entscheidung. Ich wollte eine solide Basis für meinen beruflichen Werdegang. Endlich mal was Praktisches! Ich fühle mich wohl hier.

Josef Kmiecinski: Auf jeden Fall. Ich war vorher auf der Höheren Handelsschule, dort habe ich schon viel Theoretisches gelernt. Ich wollte unbedingt was Praktisches machen, hier kann ich das! Bei Alberdingk Boley bekommt man sehr viel Praxis aus dem täglichen Geschäftsleben. Ich glaube, das ist gar nicht so selbstverständlich. Ich habe mich mit Freunden unterhalten, die auch in der Ausbildung sind, da ist das wohl anders.

 

Vielen Dank für das Interview!